eGo^n

    • Offenes netzebenen- und sektorenübergreifendes Planungsinstrument zur Bestimmung des optimalen Einsatzes und Ausbaus von Flexibilitätsoptionen in Deutschland

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    Project term:

    01.12.2019 to 30.11.2022

    Faculty:

    System Integration

    Project leader:

    Head partner:

    Funding:

    Förderaufruf "Energiesystemanalyse" des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
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    Das Forschungsvorhaben eGo^n stellt die Weiterentwicklung des Projekts open_eGo dar. In diesem Projekt wurde ein transparentes, netzebenenübergreifendes Planungsinstrument des Stromsystems zur Ermittlung volkswirtschaftlich günstiger Netzausbau-Szenarien unter Berücksichtigung alternativer Flexibilitätsoptionen entwickelt. Die geplanten Erweiterungen umfassen die Kopplung des bisherigen Stromnetzmodells mit Bedarfen und Flexibilitäten aus den Bereichen Gas, E-Mobilität und Wärme sowie die Integration weiterer elektrischer Flexibilitäten wie beispielsweise Demand Side Management und Freileitungsmonitoring. Die Erstellung und Anwendung eines Planungsinstruments, welches die fortschreitende Sektorenkopplung abbilden kann, ermöglicht die Bestimmung eines nach Gesamtkosten optimierten Energiesystems. In diesem Sinne können sektorenübergreifende Synergien für das Energiesystem der Zukunft berücksichtigt und untersucht werden. Dementsprechend gilt es, eine Vielzahl von Flexibilitätsoptionen investiv und betrieblich optimal einzusetzen und ihre Auswirkungen auf das elektrische Netz zu untersuchen. Infolge der immensen Modellierungskomplexität bedarf es
    der Erarbeitung innovativer Methoden zur adäquaten Reduktion der räumlichen und zeitlichen Dimension. Hierbei ist der Zielkonflikt zwischen Rechenaufwand und Modellierungsgenauigkeit zentraler Forschungsgegenstand.
    Dieses Anschlussvorhaben wird weiterhin die vielversprechende Open Source und Open Data Strategie verfolgen, um die Daten und Methoden unter einer geeigneten offenen Lizenz zur Verfügung zu stellen. Dadurch soll die spatere Verwertung durch verschiedene Interessengruppen
    (Netzbetreiber, Behörden, Politik, Wissenschaft etc.) explizit stimuliert werden.